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Zukunftsprojekt Ladesäulen in Hattersheim

Nachhaltigkeits- und Umweltschutzziele im Blick

In Dätwylers Europa-Logistikzentrum in Hattersheim stehen Mitarbeitenden und Gästen seit Oktober sechs Ladepunkte für E-Mobile zur Verfügung.

Dätwyler hat die Umweltpolitik schon seit vielen Jahren im Blick. Erst kürzlich hat der IT-Infrastrukturanbieter ein umfassendes Programm abgeleitet, das die Nachhaltigkeit als ein zentrales strategisches Ziel des Unternehmens verankert. Kunden und Lieferanten können sich auf eine ressourcenschonende Entwicklung und Produktion bei Dätwyler verlassen.

Neben wichtigen Bausteinen wie der Senkung der Verbräuche stehen eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Fahrzeugflotte und der Einsatz regenerativer Energien im Fokus. Um die definierten Ziele zu erreichen, hat Dätwyler begonnen, am Standort Hattersheim eine Ladesäulen-Infrastruktur aufzubauen. Sie kann von Firmenangehörigen, Kunden und Lieferanten genutzt werden.

Datenerfassung und -analyse inklusive
Bei dem Ladesäulen-Projekt galt es nicht nur, die richtige Hard- und Software zu finden. Es ging auch darum, die wichtigsten Kennzahlen in ein übergeordnetes Reporting zu integrieren. Die Senkung des CO2-Fußabdrucks sollte erfasst, dokumentiert und analysiert werden.

Zu Beginn des Projekts stand zunächst die Planung der Strom-Haupt- und Unterverteilung und die Anbindung der Ladesäulen mit geeigneten Leitungsquerschnitten an. Letztere wurde mit einem Sicherheitskabel von Dätwyler, dem (N)HXH-J Keram FE180 E30-E60 5 x 16 mm2, realisiert, das einen Durchmesser von 23,1 Millimetern hat. Das Kabel wurde fachgerecht von einem Hauptverteiler in den Logistikhallen bis zum Parkplatz vor den Gebäuden verlegt – unter anderem mit Hilfe von Herrmannschellen, die eine schnelle, effiziente Befestigung erlaubten.

Bei der »Hardware« fiel die Wahl auf drei Twin-Ladesäulen von ABL, mit denen sechs Ladepunkte geschaffen wurden. Auf Basis der vorgerüsteten Kabelinfrastruktur wurden sie installiert, angeschlossen, getestet, parametrisiert und digital vernetzt. Die Vernetzung garantiert ein reibungsloses Abrechnungs- und Ladepunkt-Management.

Praktisches Beispiel für Interessierte
Die Daten des Ladepunkt-Managements werden zukünftig in eine Software des Dätwyler Partners Envio Systems integriert. Damit lassen sich alle Informationen der Verbräuche – auch die der Verwaltungsgebäude – zentral in einer grafischen Oberfläche visualisieren.

Dank dieser Lösung werden die Informationen für das regelmäßige Gesamt-Reporting zur Verfügung stehen. Außerdem kann Dätwyler allen Interessenten zeigen, wie eine Datenintegration in der Praxis aussieht.

Der ökologische Aspekt beinhaltet natürlich immer auch die Wahl des richtigen Stromtarifs. Hier hat sich die Dätwyler IT Infra GmbH schon vor längerer Zeit für den Bezug von 100% regenerativer Energie entschieden.