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Hybride Teams aus Menschen und Maschinen

KI-gestützte Roboter unterstützen die Überwachung von IT-Prozessen im Rechenzentrum

Die Menge an produzierten Daten wächst weiter exponentiell. Rechenzentrumsbetreiber müssen nicht nur immer mehr Standorte für deren Verarbeitung schaffen, laut Gartner sind auch die Fachkräfte für den Betrieb großer Rechenzentren immer schwerer zu finden. Dazu kommt, dass sich die Cloud zunehmend zu einer Plattform entwickle, auf der beispielsweise 5G-Systeme oder Edge-Computing-Komponenten bereitgestellt werden. Diese Entwicklung erhöhe die Prozesskomplexität in Cloud-Rechenzentren erheblich.

Abhilfe schaffen hier Software-Bots, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning arbeiten. Sie übernehmen Aufgaben wie die Kapazitätsplanung oder das Anpassen von virtuellen Maschinen und Container-Umgebungen – und entlasten so den Menschen. Entsprechend werde die Hälfte aller Cloud-Rechenzentren bis 2025 mit KI-gestützten Robotern arbeiten, prognostizieren die Marktforscher. Die Effizienz steige damit um 30 Prozent.

Professionelle Weiterbildung
Dätwyler IT Infra begegnet diesen Entwicklungen, indem die Kernkompetenzen der eigenen Mitarbeitenden konsequent auf- und ausgebaut werden. Dazu gehört das Verständnis neuer Technologien wie KI, Big Data, 5G oder IoT.

»Die Mitarbeitenden müssen sich weiterentwickeln, lernen und innovativ bleiben – auch hinsichtlich der neuesten Trends. Schließlich müssen sie diese Entwicklungen und Lösungen unseren Kunden weltweit erklären und verkaufen können«, erläutert Adrian Bolliger, Geschäftsführer Europa bei Dätwyler IT Infra. »Die AI Business School (AIBS) unterstützt uns durch ihr renommiertes 3-Phasen Modell bei dieser Weiterbildung.«

Schlanke Prozesse – Mehrwert für Kunden
Das Erlernte setzt Dätwyler IT Infra direkt in die Praxis um: KI wird für interne Verbesserungen in der Produktion genutzt, aber auch, um Kunden effizienter zu bedienen. Zum Beispiel werden die mehr als 10.000 Bestellscheine, die jährlich anfallen, automatisch – ohne menschliches Zutun – erfasst. Der Inventurprozess ist ebenfalls automatisiert. Ziel ist es, Prozesse mittels KI-Technologie zu verschlanken, zu beschleunigen und die Fehlerquote zu reduzieren.

»In Zukunft wird es hybride Teams geben, bestehend aus Menschen und Maschinen. Wir haben damit begonnen, Technologien wie KI, beispielsweise Robotics oder Robotic Process Automation, einzusetzen«, so Adrian Bolliger. Bei Dätwyler IT Infra werden bald auch Machine-Learning-Technologien genutzt, die Aufgaben oder Teilaufgaben von Mitarbeitenden übernehmen. Diese können sich dann auf andere wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.

Die steigenden Datenmengen und immer komplexeren Cloud-Prozesse werden sich mit künstlicher Intelligenz besser bewältigen lassen. Gerade IT-Unternehmen sind gut beraten, sich heute schon intensiv mit dem Verständnis dieser wichtigen Zukunftstechnologie zu befassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.