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Energiefresser Rechenzentrum

Gefragt sind smarte Lösungen zum Stromsparen

Die Klimakrise und die Gas- und Stromknappheit infolge des Ukrainekrieges verschärfen den Druck auf Unternehmen, ihren CO2-Ausstoß zu senken und Energie zu sparen. Insbesondere Unternehmen, die Rechenzentren betreiben, stehen vor einer enormen Herausforderung: Mit der wachsenden Nachfrage nach Internet- und Cloud-Services steigt auch der Energiebedarf. Laut World Energy Outlook 2022 der Internationalen Energieagentur (IEA) verbrauchten die 18 Millionen Rechenzentren der Welt im Jahr 2021 bereit 220 bis 320 Terawattstunden. Das entspricht 0,9 bis 1,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs (ohne Kryptowährungs-Mining!).

IT-Infrastruktur und Kühlung verbrauchen den meisten Strom
Die Devise muss also lauten, so sparsam wie möglich zu arbeiten. Als Quellen mit dem höchsten Strombedarf wurden die IT-Infrastruktur und die Kühl- und Klimaanlagen identifiziert. Verbesserungen der IT-Geräte konnten einige Einsparungen ermöglichen. So ist es beispielsweise gelungen, den steigenden Datenverkehr vom Energieverbrauch der Rechenzentren zu entkoppeln.

Doch das reicht noch nicht aus. Die IT-Infrastruktur eines Rechenzentrums besteht aus zahlreichen Komponenten, die mit Strom versorgt werden müssen. So mühsam es ist, diese auf energiesparende Alternativen umzustellen, bietet dieser Schritt den Vorteil, dass Betreiber:innen über eine Vielzahl an Stellschrauben verfügen, um ihre Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Dazu gehören die Anpassung der Lüftergeschwindigkeiten und der Speicherhardware, der Austausch durch energieeffizientere Geräte und Lösungen, das Zurückgreifen auf die Cloud-Infrastruktur und sogar das Erhöhen der Betriebstemperatur.

Messungen und Auswertungen sind das A und O
Eine der wichtigsten – und oft unterschätzten – Maßnahmen ist das Messen und Überwachen von Verbrauchsdaten. Genaue Messungen und Auswertungen des Stromverbrauchs sind der erste Schritt zu einem effizienteren Rechenzentrum. Auch der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) sollte regelmäßig überprüft werden. Sind monatliche Durchschnittswerte verfügbar, können Veränderungen durch den Vergleich mit den Werten der Vorjahre festgestellt werden.

Ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele und die steigenden Energiekosten zwingen Unternehmen dazu, ihre IT-Umgebung zu überprüfen und entsprechend aufzustellen. In Sachen Energieeffizienz sind Micro- und Mini-Datacenter von Dätwyler häufig eine gute Wahl. Als kompakte und energieeffiziente Edge-Rechenzentren in einem vormontierten Rack mit Stromversorgung, Kühlung sowie Umweltüberwachungs- und Sicherheitssystemen bieten sie Unternehmen, insbesondere solchen mit standortübergreifenden Niederlassungen, zahlreiche Vorteile: vom geringen Platzbedarf bis hin zur Energieeffizienz, die in dem niedrigen PUE-Wert dieser Lösungen zum Ausdruck kommt. Damit sind Unternehmen auf die aktuellen Herausforderungen bestens vorbereitet.