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Die IT-Trends für 2024

Das sollten Sie wissen

Von der Demokratisierung Künstlicher Intelligenz (KI) über Cyberresilienz bis hin zu nachhaltiger Technologie: Dätwyler stellt Ihnen fünf wichtige IT-Trends vor, die Unternehmen in diesem Jahr im Auge behalten sollten.

#1 Demokratisierung von generativer KI
Die Künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch. Nun gilt es, sie für jeden zugänglich und nutzbar zu machen. Vortrainierte Modelle, Cloud Computing und Open-Source-Projekte leisten einen wichtigen Beitrag, KI zu demokratisieren. Durch große Sprachmodelle wie ChatGPT ist die Künstliche Intelligenz 2023 im Alltag vieler Menschen angekommen. Eine Entwicklung, die sich in diesem Jahr weltweit fortsetzen wird – auch in Unternehmen. Gartner zufolge werden bis 2026 über 80 Prozent der Unternehmen GenAI-APIs oder GenAI-fähige Anwendungen in Produktionsumgebungen einsetzen – eine rasante Entwicklung gegenüber knapp fünf Prozent Anfang 2023.

#2 Cyberresilienz: sorgt für Geschäftskontinuität im Unternehmen
Laut Forbes wurde jedes zweite Unternehmen in den letzten drei Jahren Opfer eines erfolgreichen Cyberangriffs. Die Kosten dieser Attacken für die Industrie werden bis Ende 2024 voraussichtlich auf über 10 Billionen US-Dollar steigen. Angesichts dieser rapide wachsenden Bedrohung sollten Technologien, die die Sicherheit in Unternehmen stärken, auf der Prioritäten-Liste einer jeden Organisation ganz oben stehen. Im Unterschied zur reinen Cyberabwehr zielt die Cyberresilienz darauf ab, den Betrieb auch dann noch erfolgreich fortführen zu können, wenn ein Cyberangriff bereits eingetreten ist. Sie setzt u.a. auf die Automatisierung der Abwehr durch KI und maschinelles Lernen. Bei einer weltweiten Befragung von PwC zum Thema Cyber Security, gaben 75 Prozent der deutschen Unternehmen an (global 69 Prozent), in den nächsten zwölf Monaten generative KI für die Cyberabwehr nutzen zu wollen.

#3 Nachhaltige Technologie: ein wichtiger Faktor auf dem Weg zur CO2-Neutralität
Das Thema nachhaltige Technologien wird auch 2024 einen großen Einfluss auf die Investitionen von Unternehmen haben. Dafür werden nicht nur stark steigende Energiekosten, sondern auch immer strengere Vorschriften sorgen. Neben der europäischen ESG-Richtlinie (Environmental Social Governance) ist zum Beispiel in Deutschland im November 2023 das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) in Kraft getreten. Dieses nimmt Betreiber von Rechenzentren in die Pflicht, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und entstehende Abwärme zu nutzen. »Die IT-Infrastruktur und die Kühlung eines Rechenzentrums verbrauchen den meisten Strom«, erklärt Julian Dömer, Geschäftsführer Europa bei Dätwyler IT Infra. »Kompakte Edge-Rechenzentren sind smarte, energieeffiziente Lösungen, um den CO2-Ausstoß zu senken und Energie zu sparen.«

#4 Cloud-Plattformen: spezifische Lösungen für vertikale Branchen
Die Kombination von Software-, Plattform- und Infrastruktur-as-a-Service-Funktionen ermöglicht es Unternehmen, agile und relevante Branchenlösungen anzubieten, so Gartner. Industrielle Prozesse und Anwendungen könnten rasch angepasst werden, was Unternehmen in die Lage versetzt, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Zudem ermöglichen sie es, Daten zu bündeln, die in verschiedenen Organisationen und Systemen liegen, und somit leichter mit Partnern und anderen Beteiligten auszutauschen.

#5 AI TRiSM: für sichere KI-Anwendungen sorgen
Mit der Demokratisierung der KI nimmt auch die Anforderung an ihre Sicherheit zu. Laut Gartner sollten Firmen auf ein strenges Vertrauens-, Risiko- und Sicherheitsmanagement für KI (AI TRiSM, Abkürzung für AI Trust, Risk und Security Management) setzen, um die Zuverlässigkeit, die Vertrauenswürdigkeit und den Datenschutz von KI-Modellen zu gewährleisten. Unternehmen, die AI TRiSM-Technologien einsetzen, können laut Gartner bessere Entscheidungen treffen, weil sich damit bis zu 80 Prozent der fehlerhaften Informationen eliminieren lassen.